zusammengestellt von Sabine Merler
Im Zuge der Integration Südtirols in den italienischen Staatsverband wanderten bereits in den 1920er Jahren Italienerinnen und Italiener aus dem Süden in die neue Provinz aus. Gegen Ende der 1920er Jahre kam es dann zu einem massiven Zuzug von italienischen Arbeiterinnen und Arbeitern für die neu entstehende Industrie in der Peripherie von Bozen und Meran. Einzelne, meist ärmliche, italienische Familien, zogen auf Höfe der umsiedelnden Familien, die von der „Ente di Rinascita Agraria per le Tre Venezie“ übernommen worden waren. Vereinzelt gab es auch schon italienische Touristinnen und Touristen, die ihren Urlaub in den Bergen verbrachten.
- Semirurali Bozen © Stadtarchiv Bozen
- Francesca Melandris Roman „Eva dorme“ (2011) beschäftigt sich u.a. mit der Option aus italienischer Sicht.
Interviews
„Gesagt haben sie halt,… manche hätten auch eher unmenschlich da getan mit den Carabinieri.“
Quellen

Zur Verfügung gestellt von Theresia Sanin, geb. Christof. Zeichnung ihrer italienischsprachigen Lehrerin in ihr Poesiealbum.
Literatur
Literaturliste zum Erinnerungsort Italiener_innen