zusammengestellt von Elisa Heinrich
Im Laufe der 1930er Jahre hatten sich in Südtirol zwei politische Lager gebildet: Der Deutsche Verband (DV) galt als klerikal, konservativ und konziliant, während sich im Völkischen Kampfring Südtirols (VKS) die oppositionellen, jugendlichen und deutschnational orientierten Gruppierungen sammelten. Im Zuge der gegenseitigen Diffamierung bei der Diskussion gegen und für die Auswanderung spitzte sich der Konflikt schließlich auf eine Differenzierung zwischen „daitsch“ oder „walsch“, also deutsch oder italienisch, zu. Besonders die „Sizilianische Legende“, ein Gerücht, demzufolge den Dableiberinnen und Dableibern eine Abschiebung nach Sizilien drohte, symbolisiert die Optionspropaganda am stärksten.
- Cover der Schrift des Münchner Geschichtsprofessors Ludwig Steinberger, erschienen im Verlag Der Antifaschist, wahrscheinlich 1933.
- Screenshot der Facebook Seite von „Pegida Österreich“ (2.2.2015)
Interviews
„Jetzt sind auf einmal in der Früh, sind da auf den Häusern überall Hakenkreuze oben gewesen. „
Literatur
Literaturliste zum Erinnerungsort Propaganda