zusammengestellt von Elisa Heinrich
Der Widerstand der Menschen in Südtirol gegen die faschistische Assimilierungspolitik zeigte sich bereits in den 1920er Jahren in diversen, politisch und ideologisch uneinheitlichen Gruppierungen. Mit der Machtergreifung Hitlers orientierten sich diese Gruppen schnell am Nationalsozialismus, dessen Ideologie und Gedankengut und schlossen sich schließlich zum Völkischen Kampfring Südtirols (VKS) zusammen. Mit dem Einmarsch der deutschen Truppen 1943 wurde die Bewegung „legalisiert“. In der Erinnerung wird die teils offene, teils tabuisierte Begeisterung für das NS-System sichtbar, was zugleich auch als Mahnung gewahr werden soll.
- Jubelnde Menschenmenge auf dem Innsbrucker Bahnhof, 4. November 1940. © Südtiroler Landerarchiv/Sammlung Sommavilla Romeo
- Konzertbesucher_innen der Band Frei.Wild auf dem Alpenflair-Festival in Natz-Schabs, Juni 2013. Foto: Alexander Alber, Bozen
Interviews
Quellen

Treffen einer Wehrmachtseinheit, 1970. Foto zur Verfügung gestellt von Walter Silbernagl (1. Reihe, 4. v. links)
Literatur
Literaturliste zum Erinnerungsort Nationalsozialismus